Ackerbau: Extenso ist angesagt
Niklaus bestellt ein Feld für den Maisanbau.
Am liebsten würden wir auf dem Guglerahof voll auf die Milchproduktion und die Viehzucht setzen und das Land ausschliesslich für die Produktion von Milch nutzen.
Konkret würde das heissen: Ein neuer Freilaufstall bauen, der rationelle Arbeits-
abläufe erlaubt, und 100 000 kg mehr Milch melken. Solange wir aber weder einen neuen Stall haben noch mehr melken können, wird Ackerbau ein Thema bleiben. Im Moment dient der Ackerbau der
Erneuerung unserer überalterten und verun-
krauteten Wiesen. Nach ein- bis zwei Jahren Ackerbau mit Getreide oder Mais er-
folgt eine Wiesen-Neuansaat. Unsere Ackerkulturen sind Urdinkel, Gerste, Triticale und Weizen.
Aktuelles aus dem Ackerbau
Saat: Im Oktober sind Wintergerste (2 ha) und Urdinkel (1,5 ha) gesät. Wir reduzieren die Anbaufläche. Auf Mais wollen wir nächstes Jahr ganz verzichten.
Bilanz Ackerbau-Jahr 2011
Ein super Ackerbaujahr geht für den Guglerahof zu Ende. Mit den Erträgen von Weizen, Gerste, Triticale und Urdinkel sind wir sehr zufrieden.
Wintergetreide-Saat 2010
Ur-Dinkel: Ende Oktober, nach der Maisernte, lassen wir Dinkel säen.
Triticale: Am 7. Oktober 2010 säen wir die Triticale.
Gerstensaat: Am 23. September 2010 nutzten wir die Schönwetterperiode des Altweibersommers, um Wintergerste zu säen.
Bilanz Ackerbaujahr 2010: Ein langer Winter mit viel Schnee und tiefen Temperaturen, ein extrem warmer und trockener April, ein zu nasser und kalter Juni - insgesamt liegt ein schwieriges Ackerbaujahr hinter uns. Mit den Erträgen dürfen wir, ausser beim Dinkel, trotzdem zufrieden sein.
Dreschen: In der ersten Augustwoche dreschen wir den Weizen, die Gerste und den Urdinkel - gerade rechtzeitig und vor mehreren Tagen mit Regen.
Gerstenernte
Am 20. Juli können wir unsere Gerste bei besten Witterungsbedingungen dreschen.
Mehr über die Geschichte des Urdinkels erfahren Sie im Artikel der BauernZeitung, der im Juni 2010 erschien.
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