Milchjahr 2011/2012: Wir haben zu viel Milch. Deswegen ziehen ab Mitte Mai Mastkälber auf den Guglerahof, zuerst auf den Brand, später auch auf die Guglera.
Unsere Milch liefern wir zwei Mal täglich an die Käsereien Eichholz-Giffers und Bühl-Brünisried, wo sie zu Le Gruyère AOC verarbeitet wird.
Möglichst viel Milch aus dem Raufutter produzieren – so lautet unser Ziel. Im Sommer halten wir unsere Milchkühe im Vollweidebetrieb; die Kühe kommen nur zum Melken kurz in den Stall.
Für eine auf dem Raufutter basierende Milchproduktion braucht es qualitativ hochstehendes Wiesenfutter. Durch Neuansaat oder Übersaat mit Raigras (unser Bild) verbessern wir die Qualität
unseres Grundfutters. Zum Futterbau gehört auch der Anbau von Mais.
Der Ackerbau umfasst auf der Guglera Urdinkel, Triticale, Weizen und Gerste. Das Futtergetreide bauen wir nach den Extenso-Richtlinien an. Für die Milchviehfütterung produzieren wir zudem Mais.
Um den Feldlerchen geeingete Brutplätze zu bieten, gibt es auf unseren Äckern Lerchenfenster (auf unserem Bild oben rechts).
Der Guglerahof setzt auf Hochstammobstbau: Wir reissen 2009 rund 20 veraltete und verwahrloste Hochstämme aus und ersetzten sie durch Jungbäume.
Sturm- und Käferholz entfernen, Jungtannen ausforsten aber auch Holz für den Verkauf fällen, sind die wichtigsten Arbeiten, die wir im Lohn für den Besitzer der Guglera und des Guglerawaldes
ausführen.
Der Bauerngarten ist Damaris Reich.
Säen und pflanzen, erleben und
entdecken, ernten in einer Permakultur - so lautet das Gartenmotto auf dem Guglerahof.
Unsere Pferde geniessen den täglichen Auslauf – sommers wie winters.
Unser Streichelzoo mit Aussengehege befindet sich neben dem Pferdestall im ehemaligen Schweinestall. Die Hühner gackern, die Hasen hoppeln um die Wette.